Begründer der Rasse „Deutscher Schäferhund“

- (* 30. Dezember 1864 in Dresden; † 22. April 1936)
Auf Wunsch seiner Familie absolvierte Max v. Stephanitz eine Offizierslaufbahn. Während eines Manövers beobachtete er begeistert die Arbeit eines Hundes bei einer Schafherde. Beeindruckend war für ihn, wie der Schäfer den Hund durch Zuruf und Zeichen dirigieren konnte.
Hier liegen die Wurzeln des Entschlusses, den Deutschen Schäferhund zu züchten. Er begann, sich unter den vorhandenen Landschlägen umzusehen.
Am 15. Januar 1898 kaufte er den 3-jährigen Rüden Hektor Linksrhein vom Frankfurter Züchter Sparwasser. Von Stephanitz gab dem Rüden den Namen Horand von Grafrath; dieser Rüde wurde zum Stammvater aller Deutschen Schäferhunde.
Am 22. April 1899 gründete eine kleine Gruppe von Idealisten zusammen mit Rittmeister Max von Stephanitz in Karlsruhe den Verein für Deutsche Schäferhunde. Später war er auch an der Gründung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) maßgeblich beteiligt.




