Scherengebiss
Bei dieser Gebissform laufen die Zähne nicht vertikal aufeinander zu, sondern knapp, wie bei einer geschlossenen Schere, aneinander vorbei wodurch der Name „Scherengebiss“ entstanden ist.
Fleischfresser sind somit in der Lage von einem Fleischstück kleinere Scheiben abzubeißen und müssen keine großen Brocken schlucken, was zu einer effektiveren Verdauung, schlankere Verdauungsorganen und zu einer geringeren körperlichen Belastung durch den Verdauungsvorgang führt.
Das Scherengebiss schließt die Aufnahme pflanzlicher Nahrung nicht aus, ist aber dabei deutlich ineffektiver als ein Gebiss mit Mahlzähnen.
Hunde werden, wie wir Menschen auch, ohne Zähne geboren.
In der 3. bis 6. Lebenswoche brechen nacheinander die spitzen Milchzähnchen durch. Der darauf folgende Zahnwechsel im 4. bis 7. Lebensmonat ist ein komplizierter Vorgang, dessen Funktionsweise bisher wissenschaftlich noch nicht ganz erklärt werden kann.
In den folgenden Bildern wird der Aufbau eines Scherengebisses von einem Hund und der altersbedingte Zahnwechsel dargestellt.







