Das Geheimnis aller Erziehung und Ausbildung beruht im richtigen Erkennen und Verwenden vorhandener Anagen.
v. Stephanitz
Ausbildung zum Gebrauchshund
Warum sollte ein Hund erzogen, bzw. ausgebildet werden ?
Während der Ausbildung kommt es zu Verhaltensweisen des Hundes, die der Hundeführer mit Akustik und Körpersprache verstärken oder unterbinden kann. Durch klares und konsequentes Verhalten stellt der Hundeführer ein artgerechtes Verhältnis zum Hund her, welches beide zu einem harmonierendem Team, in einer schon Jahrtausende alten Beziehung zwischen Mensch und Hund, zusammenwachsen lässt.
Da Ausbildung für den Hund auch als Konfliktbewältigung zu bezeichnen ist, zeigen gerade diese Hunde in Konfliktsituationen eine größere Selbstbeherrschung.
Hervorragend für die Ausbildung eines Gebrauchshundes sind die drei Disziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst einer Gebrauchshundeprüfung geeignet.
Fährte

Bei der Fährtenarbeit präsentiert der Hund die faszinierende Leistungsfähigkeit seines Geruchsorgans.
Bodenbeschaffenheit, Witterung und Windrichtung verlangen vom Hund, beim Verfolgen einer Personenfährte, die volle Konzentrationsfähigkeit.
Unterordnung

Hund und Hundeführer müssen sich bei dieser Disziplin als miteinander harmonisierendes Team präsentieren. Auf Kommando perfekt gezeigte Übungen verlangen von beiden Höchstleistungen und fordern vom Hund Lernvermögen, Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit und vor allem Sozialverhalten ab.
Schutzdienst

Bei der Schutzdienstarbeit werden beim Hund das Beute-, Agressions- u. Meideverhalten durch spezielle Auslösereize angesprochen. Diese Verhaltensweisen sind den natürlichen Motivationen Nahrungsaufnahme, Angriff und Flucht der meisten Lebewesen zugeordnet und werden in der Schutzdienstarbeit gezielt gesteuert und befriedigt.

